Auswärts in Fürth am 2. Mai 2010 (Spieltag 33)

4.05.2010



4 Eintrittskarten 62,00 €
Spritgeld 100,00 €
Kiste Astra 10,95 €
Verpflegung (fest) ca. 45,00 €
Cola im Stadion 6,00 €
Parkhausgebühr 4,00 €
3 Runden Bier (Altstadt) 35,00 €
Bier (Rückfahrt) 24,36 €
Wasser (1,5 l) 1,39 €
Abschleppdienst 157,68 €
Reparatur 176,96 €
35 oder 40 km/h zu schnell (außerorts) 144,50 €
15 km/h zu schnell (innerorts) 25,00 €
Febreze Textilerfrischer 3,45 €
GESAMT:    796,29 €
   
Beim Aufstieg live dabei sein? - Unbezahlbar!


Vorletzter Spieltag in Fürth, ein Pflichttermin. Da die letzte Zugverbindung Fürth – Ruhrgebiet mit der ungünstigen Anstoßzeit um 17,30h kollidierte, schied eine lustige Pirattenbahnfahrt leider aus. Eine Übernachtung in Fürth kam aus arbeits- und kostentechnischen Gründen nicht in Frage, also entschlossen wir uns zur Anreise mit dem Auto.
Vorteile:
   - Heimreise flexibel am Sonntag möglich
   - Relativ kostengünstig
Nachteile:
   - [für mitfahrende Piratten minus 1]: Keine
   - [für fahrenden Piratt]: Jever FUN statt Astra

8:30 - 8:45 Uhr Auto beladen, Schal rausgehängt, Eingestiegen
8:50 Uhr Auf der Rückbank wird das erste Bier geöffnet
Es folgen Pinkelpausen im 80 Kilometer Rhythmus
12:00 Uhr CD- und Fahrerwechsel
 
14:15 Uhr Verlassen der Autobahn
14:40 Uhr Ankunft am Stadion
15:05 Uhr Pipifleck auf Hose gesichtet
 
15:30 Uhr Entscheidung gefällt jetzt ins Stadion zu gehen
15:55 Uhr Eintrittskarten brav in Kartenlesegerät am Drehkreuz gesteckt und einzeln gedreht
15:56 Uhr Festgestellt, dass Kartenleser an den Drehkreuzen nicht aktiv sind und Karten manuell kontrolliert werden
15:57 Uhr Zaunfahne vor Ordnerin ausgebreitet
ca. 16:00 Uhr Alle Piratten inklusive Zaunfahne im Stadion
16:05 Uhr Gruppenteilung zum parallelen Pinkeln gehen und Zaunfahne aufhängen
16:15 Uhr Wiedervereinigung im Block
16:15 - 16:30 Uhr Schätzungsweise 20 Stadionfotos gemacht
17:15 Uhr Neuer Ohrwurm bei der ganzen Reisegruppe: Oh Kümmerling. Du bist mein liebstes Alkoholgetränk...
ca. 17:20 Uhr Luftballons aufgepustet
17:30 Uhr Anpfiff
17:41 Uhr Matze Hain geht zu Boden
17:44 Uhr Bene Pliquett eingewechselt
17:50 Uhr SMS aus Koblenz geht ein: Kaiserslautern führt. Keine SMS über den Stand in Augsburg von unseren Informanten vor den Bildschirmen
18:03 Uhr Ausgleich in Koblenz, immer noch 0-0 in Augsburg
18:07 Uhr 1-0. Fürth führt. Nöthe. Immer noch kein Tor für 1860
 
18:15 Uhr Koblenz geht 2-1 gegen Kaiserslautern in Führung, 0-0 in Augsburg
18:20 Uhr Cola holen
18:30 Uhr Pünktlich zurück im Block. Cola verteilt. Wiederanpfiff.
Es folgen 10 Minuten des Hoffens, Bangens und Handy auf Augsburg-SMS checken
18:41 Uhr Deniz Naki Fußballgott sensationell zum 1-1. Der Block explodiert. Jubelorgie. Kollektives Umarmen.
18:42 Uhr Cola auf den Hosen aller Piratten. Lakonischer Kommentar: "Jetzt isser [der Becher] unten."
18:44 Uhr SMS mit der guten Nachricht nach Koblenz. Keine SMS aus Augsburg. Keine News sind gute News und beim aktuellen Spielstand ist der Aufstieg sicher. Aber noch sind über 30 Minuten zu spielen.
18:50 Uhr Flanke Rothenbach, Ebbers mit dem Kopf. Tor!
18:52 Uhr Erste SMS informieren über das 1-0 in Augsburg. Scheißegal! Wir gewinnen!
18:58 Uhr Takyi! Tor! Balsam für die Nerven. Jetzt hat wohl niemand mehr Angst. Fassungslose Freude macht sich breit.
19:13 Uhr Hennings zum 4-1 für den FC St. Pauli.
 
19:15 Uhr Abpfiff. Fast zeitgleich die ersten Sankt Paulianer auf dem Rasen.
spätestens 19:16 Uhr Tore auf
Für die folgenden Stunden sind keine genaueren Zeitangaben möglich, da sich die Piratten - wie alle anwesenden St. Paulianer - außerhalb von Raum und Zeit befanden.
irgendwann Alle verloren, alle wiedergefunden, alle weg, alle da.
irgendwann dazwischen Zaunfahne gesucht. Zaunfahne weg. Vielleicht bei dem Mitbewohner eines Kollegen eines Kollegen.
später Alle Piratten vereint.
kurz später Alle Piratten verstreut.
irgendwann Marius Ebbers und Florian Bruns laufen eine Ehrenrunde.
irgendwann danach Ruhrpottpiratten teilweise vereint
später Ruhrpottpiratten Autogruppe 1 sammelt sich zum offiziellen Aufstiegsfoto im Tor.
noch später Sammeln bei den Bussen.
viel später Verabaschiedung von der SPM NRW.
danach Aufbruch zum Auto dabei von Mannschaftsbus überholt worden
später Auto geholt und direkt zur Tanke. Auto volltanken und Biervorräte auffüllen. Kein Jever Fun im Sortiment. Wasser schmeckt einfach scheiße.
wieder später Parkhaus in der Fürther Innenstadt gefunden und Auto geparkt
kurz später Wir stellen fest, dass wir auf der "Augsburg-Ebene" parken. Spontane Gesänge und natürlich Posen vor dem entsprechenden Schild für eine weitere Fotoserie
Sekunden später Das Schild hinter der Tür weist uns darauf hin, dass unter der "Augsburg-Ebene" die "München-Ebene" liegt. Die Gruppe verfällt in Gesänge über zukünftige Gegner, den Europapokal und die Beschriftung der Fahrstuhlschilder
später Mit Mühe und Not einen Weg aus dem Parkhaus heraus gefunden
wieder später Erste Kneipe gesichtet, Weg zur Pizzeria erklären lassen
ein paar Meter weiter Pizzeria gefunden. Daneben mehrere Kneipen. Schlange in Pizzeria, keine Wartezeit für Bier in der Kneipe
eine Runde später Keiner hat mehr Hunger, aber wir ordern noch 3 Braune und ein Alkoholfreies. Wechselgesänge mit der Kneipe auf der anderen Straßenseite.
irgendwann Zwei Kneipen weiter ertönt ein "Wir ham den Zug verpasst, Wir ham den Zug verpasst!". Aus den anderen Kneipen schallt es zurück "Ihr habt den Zug verpasst! Ihr habt den Zug verpasst!"
später Wir entscheiden uns für eine weitere Runde. Zum Glück sind wir nicht mit dem Zug. Müde ist sowieso niemand und vor 9 Uhr muss niemand von uns arbeiten
irgendwann später Wir verabschieden uns und machen uns auf den Weg zum Auto
Aktuelles Lieblingslied: This is the best trip I've ever been on. I don't wanna go home. Don't wanna go ho-ome (abgeänderte Version von Sloop John B von den Beach Boys)
wieder später Zwischenhalt beim Dönermann
noch später Rückkehr auf die "Augsburg-Ebene". Beim Einsteigen fällt das Fehlen der Schwenkfahne auf, die nur zu Aufstiegen mitgeführt wird und darum von großer Bedeutung ist
kurz später Wir erkundigen uns bei dem rechtskonservativen Dönermann von vorhin nach unserer Fahne und sammeln diese anschließend neben der Mülltonne ein
Minuten später Autobahn gefunden. On the Road again.
ca. 15 Minuten später Pinkelpause
danach Wechselgesänge im Auto. RÜCKBANK! RÜCKBANK! RÜCKBANK!
 
ca. 3:05 Wetzlar passiert. Noch 150 Kilometer bis Dortmund.
ca. 3:15 Uhr Auto fährt komisch. Schlingert und holpert.
2 Minuten später Halt auf dem Seitenstreifen. Kein Defekt entdeckt. Entscheidung langsam bis zum nächsten Rastplatz zu fahren.
Eine weitere Minute später Entscheidung nicht mehr weiterzufahren und Hilfe zu rufen
3:20 Uhr ADAC angerufen
3:40 Uhr Auto auf Abschleppwagen
ca. 4:00 Uhr Ankunft bei irgendeiner Werkstatt
ca. 4:15 Uhr Diskussion mit Fahrer des Abschleppwagens über Zahlungsmodalitäten erledigt
ca. 4:30 Ankunft bei anderer Werkstatt nach Zwischenstop im Büro des Abschleppunternehmers
wenige Minuten später Kollektives Pinkeln gehen
Lieblingslied zu dieser Zeit: A - D - A - C
ca. 4:40 Uhr Zur Nachtruhe gebettet, soweit zu viert im Kleinwagen möglich. Pyjama Party- oder Klassenfahrtsatmosphäre macht sich breit. Nach kurzer Zeit der Stille, singt oder spricht einer. Es wird gelacht und gekichert.
ca. 4:50 Uhr Schnarchen vom Fahrersitz. 1 down, 3 to go.
ca. 7:15 Uhr Langsames Erwachen
7:20 Uhr Werkstattbesitzer fährt vor
7:29 Uhr Wir entsteigen dem Auto. Der hohe Sauerstoffgehalt der umgebenden Luft trifft uns mit voller Wucht.
ca. 7:45 Uhr Sachverhalt erklärt, Auto wird repariert. Wir wecken unsere Nummer 4 und fragen uns, ob Menschen dazu gemacht sind in einer solch feindlichen Umgebung wie der Luft in unserem Auto zu überleben.
2 Minuten später Der Mechaniker muss das Auto auf die Rampe fahren. Kurzes Japsen seinerseits als er in den Eigengeruch unseres Gefährts eintaucht.
ca. 15 Minuten später Wir verlassen Wetzlar zu Fuß um das wunderschöne Gewerbegebiet und Einkaufsparadies im benachbarten Aßlar zu besichtigen. Nach einem kurzen Boxenstopp in den sanitären Anlagen eines bekannten amerikanischen Schnellrestaurants, brechen wir auf um mehr von dieser wunderschönen Gegend zu sehen.
9:30 Uhr Rückkehr aus Aßlar, Auto ist fast fertig. Nur Barzahlung möglich. Also wieder nach Aßlar zum Geldautomaten.
10:00 Uhr Abfahrt in Wetzlar
10:10 Uhr Vorne rechts und hinten links plöppen die Kronkorken
irgendwann unterwegs Wir tun es unserer Mannschaft gleich und holen 3 Punkte - in Flensburg.
 
kurz danach Wir beginnen eine Übersicht über die Kosten der Fahrt zu erstellen
fast in Dortmund Wir ergänzen eine weitere Strafe für zu schnelles Fahren. Haben wir es geschafft an einem Spieltag mehr Punkte zu holen als Hertha in der ganzen Hinrunde?
ca. 13:00 Uhr Wir erreichen den Startpunkt unserer Reise

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